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Inspiration

Die 10 schönsten Campingplätze Deutschlands 2026

Von der Nordsee bis zu den Alpen: Diese Campingplätze musst du erlebt haben.

Deutschland ist ein Campingland. Über 27 Millionen Übernachtungen auf Campingplätzen wurden allein im letzten Jahr gezählt, und die Zahlen steigen weiter. Kein Wunder: Kaum ein anderes Land in Europa bietet auf so engem Raum eine solche Vielfalt an Landschaften, vom rauhen Küstenwind der Nordsee über die stillen Seen Mecklenburgs bis hin zu den schneebedeckten Gipfeln der Alpen. Ob du mit dem Wohnmobil unterwegs bist, dein Zelt auf einer Wiese aufschlägst oder im ausgebauten Van die Freiheit suchst: Deutschland hat den perfekten Platz für dich.

Wir haben uns auf die Suche gemacht und stellen dir die zehn schönsten Campingplätze Deutschlands für die Saison 2026 vor. Für jeden Platz findest du Infos zur Lage, Ausstattung, den besten Reisezeiten und einer groben Preiseinschätzung. Außerdem verraten wir dir, welche Ausrüstung du unbedingt dabeihaben solltest.

1. Camping Hopfensee — Allgäu, Bayern

Lage und Region: Direkt am Ufer des Hopfensees, wenige Kilometer von Füssen entfernt, liegt einer der legendärsten Campingplätze Deutschlands. Das Panorama ist atemberaubend: Der See glitzert im Vordergrund, dahinter erheben sich die Allgäuer Alpen mit ihren markanten Gipfeln. Schloss Neuschwanstein ist nur eine kurze Autofahrt entfernt.

Was ihn besonders macht: Camping Hopfensee vereint Luxus und Natur auf einzigartige Weise. Der Platz verfügt über ein eigenes Wellness-Zentrum mit Saunalandschaft, beheiztem Außenpool und Massageangeboten. Die Stellplätze direkt am Seeufer sind heiß begehrt und bieten einen unvergleichlichen Blick auf die Bergkulisse. Abends, wenn sich die Alpen im ruhigen Wasser spiegeln, versteht man sofort, warum dieser Platz seit Jahrzehnten zu den besten Europas gehört.

Beste Reisezeit: Mai bis Oktober. Die Sommermonate bieten warme Temperaturen zum Baden, der Herbst überzeugt mit goldenem Laub und klarer Fernsicht auf die Berge. Im September ist der Platz weniger voll und die Preise etwas günstiger.

Ausstattung: Wellness-Bereich, Seezugang mit Badestrand, Kinderspielplatz, Restaurant, Brötchenservice, moderne Sanitäranlagen mit Fußbodenheizung, WLAN auf dem gesamten Platz, E-Bike-Verleih und geführte Wandertouren.

Preisklasse: Ca. 35–55 € pro Nacht für einen Stellplatz mit zwei Personen (je nach Saison und Lage). Wellness-Nutzung teilweise im Preis inbegriffen.

Was du mitbringen solltest: Ein gutes Familienzelt mit ausreichend Platz, denn hier will man länger bleiben. Bequeme Campingmöbel für die Abende am See sind Pflicht. In den Übergangsmonaten empfehlen wir einen warmen Schlafsack mit Komforttemperatur bis 0 °C.

2. Südsee-Camp — Lüneburger Heide, Niedersachsen

Lage und Region: Mitten in der malerischen Lüneburger Heide, zwischen Soltau und Wietzendorf, liegt das Südsee-Camp. Mit über 100 Hektar Fläche ist es einer der größten Campingplätze Europas und gleichzeitig ein eigener kleiner Freizeitpark.

Was ihn besonders macht: Der Name ist Programm: Das subtropische Badeparadies mit Wellenbad, Rutschen und Palmenstrand macht diesen Platz zu einem Erlebnis, das weit über normales Camping hinausgeht. Dazu kommen ein Hochseilgarten, ein Streichelzoo, Minigolf, ein Indoor-Spielplatz und ein eigener Badesee. Für Familien mit Kindern ist das Südsee-Camp praktisch ein Traumziel, bei dem Langeweile ein Fremdwort ist.

Beste Reisezeit: April bis Oktober. Besonders im August zur Heideblüte ist die Umgebung spektakulär. Das Badeparadies ist ganzjährig geöffnet, sodass auch Nebensaison-Besuche attraktiv sind.

Ausstattung: Subtropisches Badeparadies, mehrere Restaurants und Bistros, Supermarkt, Hochseilgarten, Fahrradverleih, riesiger Kinderspielbereich, Animationsprogramm in der Hauptsaison, moderne Sanitäranlagen, Mietunterkünfte von Bungalows bis Baumhäusern.

Preisklasse: Ca. 30–50 € pro Nacht für einen Standardstellplatz. Zugang zum Badeparadies kostet extra (ca. 8–12 € pro Person). Saisonkarten verfügbar.

Was du mitbringen solltest: Ein geräumiges Zelt mit separaten Schlafkabinen ist ideal für Familien. Denk an bequeme Campingstühle und einen Tisch für die gemeinsamen Mahlzeiten, denn die Stellplätze bieten viel Platz zum Verweilen.

3. Naturcamping Spitzenort — Plöner See, Schleswig-Holstein

Lage und Region: Auf einer Halbinsel im Großen Plöner See gelegen, ist Spitzenort ein Paradies für alle, die Ruhe und Wasser lieben. Die Holsteinische Schweiz, wie die Region auch genannt wird, überrascht mit einer sanften Hügellandschaft und über 200 Seen.

Was ihn besonders macht: Die einzigartige Lage auf der Halbinsel sorgt dafür, dass man fast von jedem Stellplatz Wasser sehen kann. Morgens aufwachen, den Reißverschluss des Zeltes öffnen und auf den spiegelglatten See blicken: Das ist Spitzenort. Der Platz setzt bewusst auf Naturerlebnis statt auf Animation. Es gibt einen eigenen Steg für Angler, Kanus zum Mieten und einen sanft abfallenden Badestrand. Abends hört man nichts außer Vogelgesang und dem leisen Plätschern des Wassers.

Beste Reisezeit: Juni bis September. Die Wassertemperatur erreicht im Juli und August angenehme 20–22 °C. Im Juni ist der Platz noch ruhiger und die Stellplatzwahl größer.

Ausstattung: Naturnahe Stellplätze, Badestrand, Bootsverleih (Kanus, Tretboote), Angelsteg, gepflegte Sanitäranlagen, kleiner Kiosk, Grillplätze, Volleyballfeld, WLAN im Empfangsbereich.

Preisklasse: Ca. 22–35 € pro Nacht. Die Seeblick-Plätze sind etwas teurer, aber jeden Cent wert.

Was du mitbringen solltest: Ein wasserdichtes Zelt ist in Norddeutschland unerlässlich, denn auch im Sommer kann es regnen. Ein warmer Schlafsack für die kühlen Nächte am See gehört ebenfalls ins Gepäck.

4. Camping Münstertal — Schwarzwald, Baden-Württemberg

Lage und Region: Im südlichen Schwarzwald, eingebettet zwischen dunklen Tannenwäldern und sonnigen Weinbergen, liegt das beschauliche Münstertal. Die Nähe zu Freiburg und der Therme Münstertal macht diesen Platz besonders attraktiv.

Was ihn besonders macht: Die Kombination aus aktivem Outdoor-Urlaub und Wellness ist hier perfekt. Tagsüber wanderst du auf dem Belchen oder radelst durch das Tal, abends entspannst du in den natürlichen Thermalquellen der Region. Der Campingplatz selbst ist liebevoll gestaltet, mit viel Grün zwischen den Stellplätzen und einem kleinen Bach, der durch das Gelände plätschert. Der Schwarzwald bietet zudem unzählige Mountainbike-Trails und den berühmten Westweg für Fernwanderer.

Beste Reisezeit: Mai bis Oktober. Der Frühling bringt blühende Obstwiesen, der Sommer angenehme Temperaturen im schattigen Tal. Im Herbst lockt die Weinlese in den benachbarten Winzerdörfern.

Ausstattung: Terrassen-Stellplätze, beheiztes Schwimmbad, Kinderspielplatz, Restaurant mit regionaler Küche, Brötchenservice, Fahrradverleih, Wanderkarten-Verleih, moderne Sanitärgebäude, Waschmaschinenraum.

Preisklasse: Ca. 28–42 € pro Nacht. Die Therme Münstertal bietet Ermäßigungen für Campingplatz-Gäste.

Was du mitbringen solltest: Gute Wanderschuhe sind ein Muss. Für die kühlen Schwarzwaldnächte empfehlen wir einen Schlafsack mit Komforttemperatur bis 5 °C. Bequeme Campingstühle für die langen Sommerabende auf dem Stellplatz runden das Erlebnis ab.

5. Campingpark Kühlungsborn — Ostsee, Mecklenburg-Vorpommern

Lage und Region: Kühlungsborn ist eines der traditionsreichsten Seebäder an der Ostsee. Der Campingpark liegt nur wenige Gehminuten vom feinen Sandstrand entfernt und bietet den typischen Charme der mecklenburgischen Küste mit ihren weißen Seebrücken und der historischen Bäderarchitektur.

Was ihn besonders macht: Die Nähe zum Strand ist das größte Pfund dieses Platzes. In nur fünf Minuten stehst du mit den Füßen im Sand der Ostsee. Die berühmte Molli-Dampfbahn verbindet Kühlungsborn mit Bad Doberan und ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Die Umgebung bietet zudem hervorragende Radwege entlang der Küste und die historische Hansestadt Rostock ist in einer halben Stunde erreichbar.

Beste Reisezeit: Juni bis September. Der Juli und August bieten die wärmsten Wassertemperaturen (18–20 °C). Im September genießt man ruhigere Strände und mildes Herbstlicht, das Fotografenherzen höherschlagen lässt.

Ausstattung: Strandnähe, parzellierte und freie Stellplätze, Kinderspielplatz, Grillhütte, modernes Sanitärgebäude, Hundedusche, Fahrradverleih, Brötchenservice, Imbiss, WLAN.

Preisklasse: Ca. 25–40 € pro Nacht. Strandkörbe am Strand können zusätzlich gemietet werden (ca. 10–14 € pro Tag).

Was du mitbringen solltest: Ein windstabiles Zelt ist an der Ostsee Pflicht, denn der Küstenwind kann auch im Sommer kräftig wehen. Windschutz und Heringe für sandigen Untergrund nicht vergessen.

6. Camping Zugspitze — Grainau, Bayern

Lage und Region: Am Fuß des höchsten Berges Deutschlands, im idyllischen Grainau bei Garmisch-Partenkirchen, liegt Camping Zugspitze. Der Blick von den Stellplätzen auf das Zugspitzmassiv ist schlicht überwältigend und gehört zu den eindrucksvollsten Campingpanoramen in ganz Europa.

Was ihn besonders macht: Wo sonst campst du mit direktem Blick auf Deutschlands höchsten Gipfel? Der Platz ist ideal für aktive Camper: Wanderwege direkt ab dem Platz, die Zugspitzbahn in wenigen Minuten erreichbar, die Partnachklamm als spektakuläres Ausflugsziel und im Winter sogar Skifahren in den umliegenden Gebieten. Gleichzeitig strahlt der Platz eine gemütliche, familiäre Atmosphäre aus, die zum Verweilen einlädt.

Beste Reisezeit: Ganzjährig attraktiv. Im Sommer (Juni bis September) für Wanderer und Bergsteiger. Im Winter für Skifahrer und Wintercamper. Die Übergangszeiten im Mai und Oktober bieten ruhige Tage mit spektakulärem Bergwetter.

Ausstattung: Panorama-Stellplätze, Wellness-Bereich mit Sauna, beheiztes Schwimmbad, Restaurant, Spielplatz, Trockenraum für Wanderausrüstung, Skistall im Winter, hochmoderne Sanitäranlagen, E-Ladesäulen.

Preisklasse: Ca. 35–55 € pro Nacht. Die Panoramaplätze mit freiem Zugspitzblick liegen am oberen Ende der Preisskala, sind aber jede Investition wert.

Was du mitbringen solltest: Ein hochwertiges, wetterfestes Zelt ist in den Bergen essenziell. Selbst im Sommer können die Nächte auf 5 °C abkühlen, deshalb gehört ein warmer Schlafsack ins Gepäck. Bequeme Campingmöbel sind das Sahnehäubchen für die Abende unter dem Alpenpanorama.

7. Campingplatz Gohren — Sächsische Schweiz, Sachsen

Lage und Region: Im Herzen der Sächsischen Schweiz, umgeben von den bizarren Sandsteinfelsen des Elbsandsteingebirges, liegt der Campingplatz Gohren direkt an der Elbe. Die Basteibrücke, das Wahrzeichen der Region, ist nur wenige Kilometer entfernt.

Was ihn besonders macht: Die Sächsische Schweiz ist eines der spektakulärsten Klettergebiete Europas mit über 1.100 freistehenden Kletterfelsen. Auch wenn du kein Kletterer bist, machen die dramatischen Felsformationen, die tiefen Schluchten und die weiten Aussichten von den Tafelbergen diese Region unvergesslich. Der Campingplatz bietet den perfekten Ausgangspunkt für Wanderungen auf dem berühmten Malerweg und Kajaktouren auf der Elbe.

Beste Reisezeit: April bis Oktober. Im Frühling blühen die Wälder, im Herbst verwandelt sich das Elbtal in ein Farbenmeer. Die Sommermonate sind ideal für Kletterer und Wanderer, können aber in der Ferienzeit sehr voll werden.

Ausstattung: Stellplätze direkt an der Elbe, Bootsverleih, Kinderspielplatz, kleiner Laden, Grillplätze, saubere Sanitäranlagen, Fahrradverleih, Infopunkt für Wanderrouten und Kletterkurse.

Preisklasse: Ca. 20–32 € pro Nacht. Damit gehört Gohren zu den günstigeren Optionen auf dieser Liste, ohne an Qualität einzubüßen.

Was du mitbringen solltest: Ein leichtes, gut transportierbares Zelt ist ideal, besonders wenn du den Malerweg in Etappen wandern möchtest. Ein kompakter Schlafsack mit kleinem Packmaß spart Platz im Rucksack.

8. Camping Berger — Bodensee, Baden-Württemberg

Lage und Region: Am Nordufer des Bodensees, in der Nähe von Überlingen, genießt man auf Camping Berger die besondere Atmosphäre des Dreiländerecks. Deutschland, Österreich und die Schweiz treffen hier aufeinander, und an klaren Tagen siehst du die Alpen über dem Wasser aufragen.

Was ihn besonders macht: Der Bodensee ist das Mittelmeer Deutschlands, zumindest im Sommer. Mit seinem milden Klima, den Weinbergen und der entspannten Lebensart fühlt man sich hier fast wie in Südeuropa. Camping Berger bietet direkten Seezugang mit eigenem Badestrand, und die Insel Mainau mit ihrer tropischen Blütenpracht ist per Schiff erreichbar. Konstanz, Meersburg und Lindau laden zu Tagesausflügen ein, und mit der Fähre erreicht man schnell auch die Schweizer Seite.

Beste Reisezeit: Mai bis September. Der Bodensee erreicht im August seine höchste Wassertemperatur (bis 24 °C). Im Mai blüht die Insel Mainau besonders prächtig.

Ausstattung: Seezugang mit Badestrand, Bootsanleger, Kinderspielplatz, Kiosk, Restaurant in Gehweite, moderne Sanitäranlagen, Waschküche, WLAN, E-Ladesäulen für Wohnmobile, Parzellierte und naturbelassene Stellplätze.

Preisklasse: Ca. 30–48 € pro Nacht. Die Seeplätze kosten einen Aufpreis, der sich aber für den täglichen Sonnenuntergang über dem Wasser absolut lohnt.

Was du mitbringen solltest: Bequeme Campingmöbel sind am Bodensee Gold wert, denn die lauen Abende verbringt man am liebsten draußen. Ein stabiles Zelt mit guter Belüftung sorgt für angenehme Nächte auch bei sommerlicher Wärme.

9. Naturcamping Pfrimmtal — Pfalz, Rheinland-Pfalz

Lage und Region: Im idyllischen Pfrimmtal, eingebettet in die sanften Hügel der Pfalz, liegt dieser Naturcampingplatz abseits des Massentourismus. Die Region ist berühmt für ihre Weine, die Deutsche Weinstraße und die romantischen Burgruinen auf den Hügeln.

Was ihn besonders macht: Naturcamping Pfrimmtal ist der Geheimtipp auf dieser Liste. Hier gibt es keine Animateure, keine Wasserrutschen und kein WLAN auf dem Stellplatz. Was es gibt: Absolute Ruhe, unberührte Natur, den klaren Pfrimmbach zum Planschen und eine Weinstube in Gehweite. Der Platz ist klein, familiär und strahlt eine Gemütlichkeit aus, die man auf größeren Plätzen vergeblich sucht. In der Umgebung laden Weingüter zur Verkostung ein, und der Pfälzerwald bietet endlose Wandermöglichkeiten durch Mischwälder und über aussichtsreiche Höhenwege.

Beste Reisezeit: Mai bis Oktober. Der Herbst ist hier besonders magisch: Die Weinlese verwandelt die Landschaft in Gold- und Rottöne, und auf den Weinfesten der Region probiert man frischen Federweißen und Zwiebelkuchen.

Ausstattung: Naturnahe, großzügige Stellplätze, Feuerstellen, Bachzugang, einfache aber saubere Sanitäranlagen, Brötchenservice auf Vorbestellung, Grillplätze, Stromanschlüsse verfügbar.

Preisklasse: Ca. 15–25 € pro Nacht. Damit ist Pfrimmtal der günstigste Platz auf unserer Liste und bietet ein herausragendes Preis-Natur-Verhältnis.

Was du mitbringen solltest: Da der Platz bewusst einfach gehalten ist, solltest du autark ausgestattet sein. Ein zuverlässiges Zelt, ein guter Schlafsack und bequeme Campingmöbel machen den Aufenthalt hier perfekt. Vergiss nicht die Taschenlampe, denn Straßenlaternen gibt es hier nicht.

10. Campingplatz Wulfener Hals — Fehmarn, Schleswig-Holstein

Lage und Region: Auf der Ostseeinsel Fehmarn, an der Südspitze der Halbinsel Wulfener Hals, liegt einer der bekanntesten Wassersport-Campingplätze Deutschlands. Fehmarn ist mit über 2.200 Sonnenstunden die sonnenreichste Region Deutschlands und wird nicht umsonst als „Hawaii des Nordens" bezeichnet.

Was ihn besonders macht: Wulfener Hals ist das Mekka für Wassersportler. Ob Kitesurfen, Windsurfen, Segeln, Stand-Up-Paddling oder Tauchen: Hier kommt jeder auf seine Kosten. Der Platz hat eine eigene Surf- und Kiteschule und bietet ideale Bedingungen für Anfänger und Fortgeschrittene. Doch auch Nicht-Wassersportler finden hier ihr Glück: Reiten, Golf, Tennis und ein großes Erlebnisbad runden das Angebot ab. Die flachen Strände sind ideal für Familien mit kleinen Kindern, und die Fehmarnsundbrücke sorgt für eine unkomplizierte Anreise ohne Fähre.

Beste Reisezeit: Mai bis September. Kitesurfer bevorzugen den windreichen Frühling und Herbst. Für Strandurlauber sind Juli und August ideal. Im Juni findet auf Fehmarn das berühmte Kite-Festival statt.

Ausstattung: Surf- und Kiteschule, Reitmöglichkeiten, Golfplatz (18 Loch), Erlebnisbad, mehrere Restaurants, Supermarkt, Wellness-Bereich, Kinderanimation, moderne Sanitäranlagen mit Familienbädern, Hundestrand, Mietunterkünfte.

Preisklasse: Ca. 30–50 € pro Nacht. Die Strandplätze sind teurer, bieten aber unvergleichliches Meerfeeling. Surfkurse kosten ca. 60–100 € für Anfängerpakete.

Was du mitbringen solltest: Ein windstabiles Zelt mit robusten Heringen ist auf Fehmarn unverzichtbar. Die Nächte an der Küste können frisch werden, also pack einen Schlafsack mit ausreichend Wärmeleistung ein. Und vergiss den Sonnenschutz nicht: Fehmarn macht seinem Ruf als Sonneninsel alle Ehre.

Fazit: Deutschland hat für jeden Camper den perfekten Platz

Ob du die Alpenkulisse am Hopfensee suchst, Wassersport auf Fehmarn erleben willst oder die stille Natur im Pfälzer Pfrimmtal genießen möchtest: Deutschland bietet eine unglaubliche Vielfalt an Campingplätzen. Unsere Top 10 zeigen, dass ein großartiger Campingurlaub keine weite Anreise braucht.

Der wichtigste Tipp: Buche frühzeitig. Gerade die beliebten Plätze wie Hopfensee, Südsee-Camp und Wulfener Hals sind in der Hauptsaison oft Monate im Voraus ausgebucht. In der Nebensaison (Mai, Juni, September) findest du leichter Plätze, zahlst weniger und genießt oft das schönere Wetter.

Und egal für welchen Platz du dich entscheidest: Mit der richtigen Ausrüstung wird jeder Campingurlaub zum Erlebnis. Schau dir unsere Empfehlungen für Zelte, Schlafsäcke und Campingmöbel an, damit du bestens vorbereitet bist.

Hinweis: Alle Preise und Angaben basieren auf Recherchen vom Frühjahr 2026 und können sich ändern. Wir empfehlen, aktuelle Preise und Verfügbarkeiten direkt beim jeweiligen Campingplatz zu prüfen. Die mit * gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links.